Sonderförderung: Deutsch-Israelischer Jugendaustausch-divers und inklusiv

Divers & inklusiv - so lautet eine neue Strategie für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch für die kommenden Jahre: Im Zuge der Ausweitung bestehender Netzwerke im Deutsch-Israelischen Jugendaustausch hin zu einem Deutsch-Israelischen Jugendwerk gilt es, die Vielfalt an Trägern und Teilnehmenden im Austausch offensiv zu erweitern. Hierbei sollen auch neue Zielgruppen erreicht werden, die bisher keine Möglichkeit zur Teilnahme an Deutsch-Israelischen Austauschprogrammen hatten. Ausschlaggebend hierfür können soziale Benachteiligung, Bildungsbenachteiligung, Einschränkungen physischer oder mentaler Art sein.

Für spezifische und zusätzliche Kosten der Unterbringung, Begleitung oder Realisierung der Begegnung werden im Jahr 2024 erneut Mittel bereitgestellt. Ziel ist es, den Jugendaustausch mit Israel weiter für die Vielfalt junger Menschen in Deutschland und Israel zu öffnen. Bis zum Jahresende 2024 können 5-10 Projekte im Fehlbedarf mit bis zu 25.000 EUR für Begegnungsprogramme in Deutschland oder Israel gefördert werden.

Der Call-for-Projects 2024 richtet sich an aktive und interessierte Träger der ausserschulischen, deutsch-israelischen Austauschzusammenarbeit für bereits geplante oder neue Austauschprogramme.

Über die Förderung eingehender Anträge wird in Abstimmung zwischen ConAct und dem BMFSFJ beraten. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundes zum Aufbau eines Deutsch-Israelischen Jugendwerks.

 

Weitere Informationen

Anträge können jederzeit gestellt werden und ab August 2024 Förderung erhalten.

Website: hier


Qualifizierungsreihe zu globalem Lernen und Nachhaltigkeit

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Welche Bildung befähigt Menschen, ihre Gegenwart und Zukunft nachhaltig zu gestalten und den vielfältigen und miteinander verschränkten Krisen einer globalisierten Welt begegnen zu können?

Die Qualifizierung „kreativ_transformativ“ ist ein Angebot der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung in Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW und bietet engagierten Kultur- und Bildungsakteur*innen eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Frage und eine kritische Beschäftigung mit Nachhaltigkeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globalem Lernen. Die Teilnehmer*innen werden durch die Fortbildung darin unterstützt, ihre transformative Rolle in der Gesellschaft anzunehmen und auszufüllen.

In fünf Modulen geht es um theoretisches Wissen, aber auch um praktische Methoden und Impulse, um kulturelle Bildungsarbeit mit Nachhaltigkeits- und Gerechtigkeitsthemen zu verknüpfen. Ein Praxisprojekt zu konzipieren und umzusetzen, gehört außerdem dazu.

Module

Details zur Qualifizierung finden sie hier.

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Europäische Weiterbildung: Tickets, please! - Ideenwerkstatt für DiscoverEU-Inklusionsprojekte

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28.-30. August 2024 | Wien, Österreich

DiscoverEU bietet jungen Menschen die Möglichkeit, für einen kurzen Zeitraum als Einzelperson oder
in einer Gruppe durch Europa zu reisen, neue Kulturen und Menschen kennenzulernen und
einzigartige Erfahrungen zu sammeln.
Im Rahmen der DiscoverEU-Inklusionsaktion erhalten junge Menschen im Alter von 18 Jahren, die
aufgrund von sozialen, wirtschaftlichen, geografischen, gesundheitlichen oder anderen Hürden nicht
(oder nur mit erheblichem Aufwand) verreisen können, die Chance, Europa reisend mit dem Zug zu
entdecken.

Bei DiscoverEU-Inklusionsprojekten wird das Projekt von einer Organisation oder informellen Gruppe
junger Menschen umgesetzt, die bei der Planung, Organisation und Durchführung einer solchen
Lernreise junge Teilnehmer/innen begleiten. Nebst Reisetickets werden dabei auch Kosten für
Unterkunft und Verpflegung sowie Begleitung und persönliche Assistenz gefördert. So können noch
mehr jungen Menschen von DiscoverEU profitieren.
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Möglichkeiten von DiscoverEU und unterstützt
interessierte Organisationen dabei, DiscoverEU-Inklusionsprojekte effektiv zu planen und
umzusetzen. Sie richtet sich an Vertreter*innen von Organisationen aus dem Bereich Jugendarbeit,
Jugend- und Schulsozialarbeit, Hilfen zur Erziehung, Behindertenhilfe und -selbstvertretung sowie an
Lehrer*innen.

Einblicke in ein Praxisprojekt finden Sie hier.
Die Veranstaltung ist in deutscher Sprache. Es fällt ein geringer Eigenbeitrag an (100 Euro, bei
fehlenden Finanzmitteln ist eine Reduktion möglich). Die Veranstaltungskosten, einschließlich
Reisekosten, werden durch das EU-Jugendprogramm Erasmus+ Jugend gefördert.
Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2024.
Weitere Informationen und den Link zur Bewerbung finden Sie hier.

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Bericht über die Vorstellung des aktuellen forum in der Ruhr-Universität Bochum

Am 15. und 25. April waren wir in der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum zu Besuch und stellten das aktuelle forum und die Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW (SIJA NRW) als potenziellen Praktikumsplatz in jeweils zwei Kursen vor. In allen Kursen konnten wir einen Einblick in die Struktur und den Betrieb des aktuellen forums und der SIJA NRW geben und ebenfalls persönliche Erfahrungen und gesammelte Eindrücke schildern. Die Reaktionen waren durchweg positiv, und die vielen Fragen und Rückmeldungen ließen erkennen, dass das Angebot eines Praktikums beim aktuellen forum und der SIJA NRW auf großes Interesse gestoßen ist. Die Teilnehmer*innen zeigten sich interessiert an den vielfältigen Möglichkeiten und Aufgaben, die das aktuelle forum und die SIJA NRW bietet, und waren beeindruckt von dem Engagement für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter*innen beim aktuellen forum und der SIJA NRW. Des Weiteren fand die Perspektive, ebenfalls als Honorarkraft oder perspektivisch in einer Festanstellung für das aktuelle forum aktiv zu sein einen großen Anklang bei den Sozialwissenschaftsstudierenden.  Das aktuelle forum und die SIJA NRW schaut mit Zuversicht und einer großen Spannung, der Vorstellung potenzieller Kandidat*innen für ein Praktikum entgegen und freut sich darauf, die Zusammenarbeit mit der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum weiter vertiefen zu können. 

 

Vera Hochmann (Mitarbeiterin der SIJA NRW) stellt das aktuelle forum und die SIJA NRW als möglichen Praktikumsplatz vor. 


European Youth Exchange occasion of the event „The importance of the European elections – a view from the European regions“

Die Staatskanzlei des Landes Nord-Rhein-Westfalens hat vom 9. bis 11. April Jugendliche zur Teilnahme an der Veranstaltung „European youth exchange on the occasion of the event "The importance of the European elections - a view from the European regions"“ nach Berlin eingeladen. Im Zentrum der Veranstaltung standen, wie der Titel schon verrät, die anstehenden Europawahlen im Juni 2024 und die damit verbundenen Auswirkungen auf künftige politische Entscheidungen in der Europäischen Union.

Zur Veranstaltung wurden Jugendliche aus NRW und den Partnerregionen Hauts-de-France in Frankreich, Schlesien in Polen und Piemont in Italien eingeladen. Mit dabei waren 5 Teilnehmer*innen aus NRW, die bereits im vergangenen Jahr am Internationalen Jugendgipfel im Regionalen Weimarer Dreieck teilgenommen haben.

Das vielfältige Programm umfasste unter anderem einen Besuch bei der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, einen Workshop und die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus den oben genannten Partnerregionen. Zudem hatten die Jugendlichen am Abend und zwischendurch viel Zeit zum Vernetzen.

 

Alle Informationen zum Jugendgipfel finden sie hier.

 

 

Podiumsdiskussion „Die Bedeutung der Europawahl – Blick aus den europäischen Regionen“
am 10.04.2024 in der Vertretung NRW in Berlin

Copyright: Henning Schacht

Copyright: Staatskanzlei


Save the Date! 24.10.2024 "Ohne Moos nichts los"

Die Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW lädt alle interessierten Träger und Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit zur Informationsveranstaltung „Ohne Moos nichts los“ ein.

Im Fokus der Veranstaltung stehen die vielfältigen Möglichkeiten zur Fördermittelbeantragung für internationale Jugendarbeit auf EU-, Bundes-, sowie Landesebene. Zu jedem Förderformat wird ein Praxisbeispiel vorgestellt, wodurch die Potentiale sowie die Wirksamkeit der internationalen Jugendarbeit praxisnah dargestellt werden. Außerdem bietet die Veranstaltung genügend Raum für den fachlichen Austausch und zum Netzwerken.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe durchgeführt und findet am 24.10.2024 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt.

Anmelden können Sie sich hier.

 


Bewerbungsfrist für DiscoverEU-Reisetickets gestartet!

Raus aus der Komfortzone - auf nach Europa

DiscoverEU

Die EU-Kommission vergibt 35.500 DiscoverEU-Reisetickets an junge Europäer*innen. Die Bewerbungsrunde startet am 16. April 2024.

10.04.2024 / Regina Pfeifer

35.500 junge Europäer*innen erhalten im April die nächste Chance auf ein kostenloses Zug-Reiseticket. Wer 18 Jahre alt ist und sich erfolgreich beworben hat, kann ab Juli 2024 für 30 Tage durch Europa reisen. Wie das abläuft, bestimmen die Jugendlichen selbst: Bis Ende September 2025 können die Tickets genutzt werden.In dieser Runde stehen europaweit 35.500 Reisetickets zur Verfügung, für junge Menschen aus Deutschland sind 6.104 Tickets reserviert.

DiscoverEU ist Teil des EU-Programms Erasmus+. Seit 2018 haben bereits über 275.000 junge Menschen die Möglichkeit genutzt, mit dem Zug durch Europa zu reisen, neue Städte und Landschaften kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Einer davon ist János. „Die Europäische Union habe ich schon vor DiscoverEU geliebt, jetzt liebe ich sie noch mehr“, sagt er. Die 30-tägige Reise durch Europa hat ihn nachhaltig geprägt: „Wenn ich nach meiner Nationalität gefragt werde, antworte ich: Ich bin Europäer!“

So läuft die Bewerbung

Die Bewerbungen können von Dienstag, den 16. April 2024, bis Dienstag, den 30. April 2024, 12:00 Uhr mittags, online unter https://youth.europa.eu/discovereu_de eingereicht werden.

Die aktuelle Bewerbungsrunde richtet sich an alle 18-jährigen Jugendlichen, die zwischen dem 1. Juli 2005 (einschließlich) und dem 30. Juni 2006 (einschließlich) geboren sind und ihren Wohnsitz in der EU oder bestimmten assoziierten Ländern haben. Mehr zu den Teilnahmebedingungen gibt es unter https://youth.europa.eu/discovereu/rules_de.

Junge Menschen mit Behinderungen oder Gesundheitsproblemen können auf besondere Unterstützung zählen, damit auch sie an DiscoverEU teilnehmen können.

Für alle, die jetzt noch zu jung sind, um dabei zu sein: Es gibt jedes Jahr im Frühling und im Herbst eine neue Runde.

Gute Vorbereitung und Vernetzung

Um die Europatour gut zu planen, bietet DiscoverEU den Teilnehmer*innen vor der Abreise ausführliche Infomaterialien und digitale Vorbereitungstreffen an.

Einmal losgefahren, können sich die Europa-Entdecker*innen in allen Ländern, die mit DiscoverEU besucht werden, auf „Meet ups“ treffen, sich vernetzen, Ideen austauschen oder neue Freundschaften für die weitere Route finden.

Die Bewerbung auf einen Blick

Die EU-Kommission prüft die Bewerbungen und ermittelt die Gewinner*innen.

Was dann möglich ist

Erfolgreiche Bewerber*innen können für einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen reisen und müssen ihre Reise zwischen Anfang Juli 2024 und Ende September 2025 antreten. Reisen sind in alle 27 Mitgliedstaaten der EU und in weitere angrenzende Länder möglich.

Allein reisen oder in der Gruppe

Es ist auch möglich, sich als Gruppe zu bewerben oder mit anderen DiscoverEU-Reisenden zu verabreden und Reisepläne zu schmieden. Das geht zum Beispiel über die DiscoverEU-Facebook-Gruppe.

Informationsmaterialien und Beratungsangebote

Eurodesk Deutschland hat ein Infoblatt über DiscoverEU und über weitere Reisestipendien für junge Menschen produziert. Die Infoblätter können unter www.rausvonzuhaus.de/bestellung kostenlos angefordert werden.

Das Jugendinformationsnetzwerk Eurodesk beantwortet alle Fragen zu DiscoverEU und informiert auch über Alternativen.

Eurodesk-Telefon: 0228 9506 250
E-Mail: rausvonzuhaus@eurodesk.eu


Wir stellen unsere Pocket Workshops vor!

Das Format des Pocket Workshop bündelt Methoden zu aktuellen Themen in einem . Mithilfe des Sets können pädagogische Fachkräfte beliebig Methoden kombinieren, um eigene abwechslungsreiche und partizipative Workshops zu gestalten. Der Pocket Workshop wird Bildungseinrichtungen kostenlos sowohl analog als auch digital zur Verfügung gestellt.

 

01 Fake News und Verschwörungserzählungen

Mit unserem ersten Pocket Workshop wollen wir auf die wachsende Bedrohung durch gezielt platzierte Fake News und Verschwörungserzählungen reagieren. Diese werden insbesondere von rechtsextremen oder anderen radikalen Gruppen genutzt, um öffentliche Diskurse in ihrem Sinne zu beeinflussen oder um neue Mitglieder zu rekrutieren.

Dieser Kartensatz gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Lerngruppe im Rahmen einer Unterrichtsreihe, eines Workshops oder eines Seminars gezielt im Umgang mit entsprechenden Narrativen zu schulen. Dazu bietet er neben zahlreichen Methoden auch prägnant zusammengefasste Hintergrundinformationen zu Schlüsselkonzepten rund um Verschwörungserzählungen und Fake News.

Mithilfe dieser umfassenden Methodensammlung können Bildungsveranstaltungen aller Art geplant werden, egal ob einzelne Unterrichtsstunde oder fünftägige Intensivschulung. Die Methoden sind für verschiedene Lerngruppen binnendifferenzierbar und für Teilnehmende ab 12 Jahren geeignet.

 

                                    

 

02 Klimawandel und nachhaltiger Konsum

Wie wirkt sich die globale Klimaerwärmung auf unseren Alltag aus? Und welche kollektiven Handlungsspielräume für die aktive Gestaltung der (nachhaltigen) Zukunft haben wir?

Auf Basis dieser Fragen haben wir einen zweiten Pocket Workshop entwickelt. Dieser Kartensatz bietet insgesamt 56 vielseitige Methoden und thematische Einheiten, sowie Tipps zur praktischen Umsetzung. Die Methoden sind angepasst an die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.

Die Sammlung ermöglicht aktiv und spielerisch den Zugang zu komplexen Klima- und Nachhaltigkeitsthemen. Dabei sind niedrigschwellige Einstiegsmethoden, die keine Vorkenntnisse erfordern, inbegriffen. Ebenso Einheiten, die die Vertiefung einzelner Aspekte, wie z.B. faire Produktionsbedingungen, das Essen der Zukunft oder die Abfallwirtschaft, erlauben. Mithilfe des Kartensets können pädagogische Fachkräfte beliebig Methoden kombinieren, um eigene abwechslungsreiche und partizipative Workshops zu gestalten.

                                

Sie sind in der Bildungsarbeit tätig und haben Interesse an einem oder beiden? Dann melden Sie sich beim aktuellen forum: info@aktuelles-forum.de oder telefonisch unter 0209 15510-0

 

                                   

 

 


Neuigkeiten aus dem Eurodesk Newsletter

Eurodesk Jahrestagung 2024 in Bonn

Eurodesk Deutschland lud vom 4. bis 6. März 2024 zum jährlichen Netzwerktreffen ein. Über 50 Mitglieder folgten der Einladung nach Bonn. Das Thema Europawahl im Juni stand besonders im Fokus.

Zum kompletten Beitrag geht es hier.

 

Mobilotsen-Weiterbildung

Eurodesk lädt auch 2024 wieder dazu ein, die Möbilitatslots*innen Schulung zu besuchen, um Jugendliche qualifiziert zu Auslandsaufenthalten beraten zu können.

Alle Infos dazu findet ihr hier.

 


Weiterbildungsangebot: Let’s create inclusive activities

"Weiterbildungsangebot: Let’s create inclusive activities – Gruppenaktivitäten inklusiv gestalten.

Wie können Gruppenaktivitäten so gestaltet werden, dass sich alle angesprochen und willkommen fühlen? Was gibt es in der Planung, Kommunikation und Gestaltung von mehrtägigen Aktivitäten zu berücksichtigen, damit alle teilhaben können – unabhängig von ihrem individuellen Hintergrund? Diesen Fragen geht die Weiterbildung "Let’s create inclusive activities" Anfang Juli in Luxemburg nach."

Hier finden Sie alle Informationen zur Weiterbildung.